Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dokumente

Checkliste - Vor der Einreise
Checkliste 1 - Vor der Einreise.pdf (236 KB)  vom 19.06.2013

Checkliste - Wichtige Dokumente
Checkliste 2 - Wichtige Dokumente.pdf (220,4 KB)  vom 02.08.2012

Aufenthaltstitel für internationale Wissenschaflter
Uebersicht über mögliche Aufenthaltstitel für Wissenschaftler aus Drittstaaten.pdf (78,2 KB)  vom 19.06.2013

Forschungsaufenthalte in Deutschland
Forschungsaufenthalte in Deutschland.pdf (2,3 MB)  vom 19.06.2013

Kontakt

Petra Lohse
Referentin Internationales Servicebüro - Wissenschaftler

Telefon: +49 345 55 21536
Telefax: +49 345 55 27427

Universitätsring 19/20
D-06108 Halle

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
International Office
D-06099 Halle

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Vor der Einreise

Bevor Sie Ihren Weg an die Universität Halle-Wittenberg antreten, müssen wichtige Schritte zur Vorbereitung und Planung Ihres Auslandsaufenthaltes getan werden.

Hier finden Sie wichtige Informationen zu Vorbereitung Ihrer Reise, sodass Ihnen ein sorgen- und stressfreier Start in den universitären Forschungsalltag gewährleistet werden kann. Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei allen weiteren Fragen jederzeit gern zur Verfügung.

Kontakt zum Gastinstitut

Der erste Schritt für Ihre Planungen ist die Kontaktaufnahme zum Gastinstitut an unserer Universität. Die vertraglich festgehaltenen inhaltlichen und terminlichen Aspekte Ihrer Forschungsaufgaben bestimmen den rechtlichen Rahmen Ihres Aufenthaltes.

Es ist in jedem Fall empfehlenswert, möglichst frühzeitig Kontakt zum Gastinstitut aufzunehmen.

Wichtige Dokumente

Sowohl für Ihren Visaantrag, als auch für Ihren Aufenthalt in Deutschland, sollten Sie folgende Dokumente beisammen haben:

  • gültiger Reisepass
  • Visum (für Sie und mitreisende Familienmitglieder)
  • Passfotos für verschiedene Ausweise und Dokumente
  • ggf. Einladungsschreiben  bzw. Aufnahmevereinbarung der Universität
  • Stipendienzusage (z.B. DAAD, AvH, usw.)
  • Geburtsurkunde (ggf. Heiratsurkunde und Geburtsurkunde der Kinder)
  • ggf. (amtlich beglaubigte) Kopien der Promotionsurkunde/ Zeugnisse oder Urkunden über sonstige akademische Abschlüsse sowie Versicherungsunterlagen, möglichst mit deutscher und englischer Übersetzung
  • Krankenversicherungsnachweis (ggf. mit Übersetzung. Falls Ihr Versicherungsschutz aus der Heimat nicht ausreichend ist, müssen Sie eine zusätzliche Versicherung in Deutschland abschließen.)
  • Impfpass
  • EC-/Kreditkarte (bzw. genügend Bargeld für die ersten Tage in Deutschland)
  • ggf. internationale Fahrerlaubnis inkl. Versicherungskarte

Visum für Deutschland

Staatsangehörige der EU-Staaten

Angehörige der EU-   Staaten    benötigen zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland kein Visum. Hier ist lediglich die Anmeldung im Einwohnermeldeamt bei einem Aufenthalt über 3 Monaten nötig.

Ausnahmen bestehen bei Staatsangehörigen folgender Länder:

  • Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Schweiz, Südkorea, USA: visumfreie Einreise möglich, auch für langfristige Aufenthalte. Nach max. 3 Monaten ist Aufenthaltserlaubnis bei der Ausländerbehörde zu klären
  • o.g. Länder, Brasilien, Chile, Kroatien, Serbien:  kurzfristige Aufenthalte visumfrei möglich, allerdings nur, wenn keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird

Staatsangehörige aus Nicht-EU-Staaten

Alle übrigen Ausländer sind für Aufenthalte in Deutschland grundsätzlich visumpflichtig.

Je nach Länge und Art Ihres Aufenthaltes sind verschiedene Visa-Typen nötig.

  • Schengen-Visum
    • kurzzeitigen Aufenthalt: max.3 Monate
    • Aufenthalt im gesamten Schengenraum    möglich
    • pro Halbjahr ausstellbar
    • kann nicht über 3 Monate hinaus verlängert
    • kann nicht in einen anderen Aufenthaltstitel umgeschrieben werden
    • nach Ablauf der Gültigkeit des Visums muss ausgereist werden
    • für Aufenthalte zum Zweck der Erwerbstätigkeit möglich

  • Nationales Visum
    • längerfristiger Aufenthalt: mehr als 3 Monate
    • u.a. für Aufenthalte zum Zweck der Erwerbstätigkeit
    • Aufenthalt nur in der Bundesrepublik Deutschland
    • Reisemöglichkeit im Schengenraum bis zu einer Dauer von max. 3 Monaten im Halbjahr
    • Aufenthaltszweck/ zulässige Erwerbstätigkeit wird im Visum angegeben
    • nach Einreise muss nationales Visum in elektronischen Aufenthaltstitel (eAT)    umgeschrieben werden

Internationale Wissenschaftler

Als internationaler Wissenschaftler sollten Sie ein „Forschervisum“ beantragen. Mit diesem wird gleichzeitig ein Aufenthaltstitel zum Zweck der Forschung erteilt.

Voraussetzung:

  • Vertrag oder Aufnahmevereinbarung mit der Universität
  • Netto-Mindesteinkommen von rund 1700 Euro/ Monat

Visa-Beantragung

Zuständig für die Erteilung eines Visums sind die vom Auswärtigen Amt ermächtigten deutschen Auslandsvertretungen    (i.d.R. Botschaft oder Generalkonsulat) im jeweiligen Ursprungsland

Folgende Nachweise sollten bei der Visabeantragung vorliegen:

  • Betreuungszusage für Forschungstätigkeiten (z.B. Einladungsschreiben der Universität), bzw. Arbeitsplatzangebot (bei Erwerbstätigkeit)
  • Nachweis über den gesicherten Lebensunterhalt, z.B. durch Vorlage der Stipendienzusage (DAAD, AvH etc.) oder des Arbeitsvertrages
  • Krankenversicherungsschutz

Bitte informieren Sie sich bei der zuständigen Behörde in Ihrem Heimatland im Vorfeld genau über die jeweiligen Visa-   Bestimmungen   , Abläufe und benötigte Dokumente/Formulare, da diese je nach Ursprungsland variieren können. In einigen Ländern wird beispielsweise eine Visum-Gebühr erhoben.

Erwerbstätigkeit / Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt

Planen Sie, in Deutschland einer Erwerbstätigkeit (vgl. § 18 AufenthG   ) nachzugehen, z.B. als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als Gastdozent an der Universität, benötigen Sie eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis.

Der jeweilige Aufenthaltstitel richtet sich nach Ihrer Nationalität, Ihrem Forschungsvorhaben und der Dauer Ihres Aufenthaltes.

Wissenschaftler aus EU-Staaten

Bürger der EU und des Europäischen Wirtschaftsraumes    (EWR) benötigen keinen Aufenthaltstitel für die Einreise nach Deutschland. Mit der Anmeldung ihres Aufenthaltsortes beim Einwohnermeldeamt genießen sie Arbeitnehmerfreizügigkeit, d.h. sie brauchen keine Zustimmung, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Bürger aus den 2007 beigetretenen EU-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien informieren sich bitte bei der Arbeitsagentur über den aktuellen Stand, da die Arbeitnehmerfreizügigkeit z.Z. noch durch Übergangsreglungen eingeschränkt ist.

Weitere Informationen zum Thema "Arbeiten und Leben in Deutschland" finden Sie hier:

Wissenschaftler aus Nicht-EU-Staaten

Forschervisum (§ 20 AufenthG)

Kommen Sie für länger als 3 Monate nach Deutschland, erhalten Sie mit dem sog. „Forschervisum   “ eine Aufenthaltserlaubnis, mit der Sie als Forscher arbeiten können. Die Aufenthaltserlaubnis für Forscher wird für mind. 1 Jahr erteilt, es sei denn, Ihr Forschungsvorhaben ist von kürzerer Dauer.

Voraussetzung:

  • Aufnahmevereinbarung mit einer anerkannten Forschungseinrichtung

Blaue Karte (§19a AufenthG)

Die „Blaue Karte   “ für Hochqualifizierte erhält derjenige, der als Akademiker oder beruflich Qualifizierter einen Arbeitsvertrag vorlegt und ein Mindestgehalt von etwa 44.800 Euro brutto nachweisen kann. Mit der „Blauen Karte“ können Sie bis zu 4 Jahre in Deutschland arbeiten. Bereits nach 2 bis 3 Jahren können Inhaber der „Blauen Karte“ eine Niederlassungserlaubnis erhalten.

Weitere Infos:

Jobs für Partner

Kommt Ihr Ehepartner mit nach Deutschland, berechtigt ihn das Forschervisum ebenfalls, in Deutschland zu arbeiten.

Reisen Sie mit einem nationalen Visum ein, benötigt Ihr Partner i.d.R. die Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit   , um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Voraussetzungen:

  • Aufenthaltserlaubnis, die Partner zur Erwerbstätigkeit berechtigt
  • Vorlage eines konkreten Arbeitsangebotes beim Ausländeramt


Finanzierungsmöglichkeiten

Wohnungssuche

Die Stadt Halle bietet zahlreiche Wohnmöglichkeiten zu fairen Preisen. Da die Wohnungsnachfrage besonders zu Semesteranfang (September/ Oktober, März/April) sehr hoch ist, ist es ratsam, sich möglichst früh um einen Wohnplatz in Halle zu bemühen.

Die untenstehenden Links sollen Ihnen bei der Suche helfen.

Internationales Begegnungszentrum (IBZ)

Das „Georg-Forster-Haus“ bietet internationalen Wissenschaftlern für ihren Forschungsaufenthalt mitten im Zentrum unserer Stadt Halle ein behagliches Zuhause sowie einen Ort wissenschaftlichen und interkulturellen und Austausches. Wir laden Sie ein, sich auf den Seiten des IBZ über die Räumlichkeiten und Veranstaltungen näher zu informieren.

Private Unterkunft / Hotels & Pensionen

Möchten Sie lieber individuell den geeigneten Wohnraum für sich suchen?

Dann empfehlen wir Ihnen das Gastgeberverzeichnis der Stadt Halle    und folgende Anbieter des privaten Wohnungsmarktes:

  • Online-Portal für WG-Vermittlung „WG-Gesucht“
  • Online- Portal für Wohnungssuche „Immobilienscout 24“
  • Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG
  • Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien GWG
  • Deutsche Jugendherberge Sachsen Anhalt
  • Bauverein Halle & Leuna eG

Allgemeine und sehr nützliche Informationen rund um den Mietvertrag finden Sie im „Mietleitfaden für Migranten“, der hier    heruntergeladen werden kann.

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