Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Esther Smykalla
Referentin Internationale Forschung/ Wissenschaftlermobilität

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Erasmus+ KA2 Hochschulpartnerschaften

Zum 1. Januar 2014 trat das EU-Programm Erasmus+ in Kraft. Als übergreifendes Programm vereint es die ehemaligen Einzelprogramme Comenius (Schulbildung), Erasmus (Hochschulbildung), Erasmus Mundus (internationale Hochschulbildung), Leonardo da Vinci (berufliche Aus- und Weiterbildung) sowie Grundtvig (Erwachsenenbildung) unter einem Dach.

Die Integration der Programme wird anhand von drei Leitaktionen (Key Actions, kurz: KA) verfolgt.

KA1: Mobilität

KA2: Partnerschaften

KA3: Politische Dialoge

KA2 fördert die Partnerschaften von Organisationen, Einrichtungen und Hochschulen, um den Austausch und damit eine innovative Zusammenarbeit zu unterstützen.

Strategische Partnerschaften (dezentrale Maßnahme)

Strategische Partnerschaften bieten Hochschulen die Möglichkeit, ihre Internationalisierungskonzepte strukturell zu unterstützen, innovative thematisch oder regional ausgerichtete Netzwerke zu bilden und flexible Maßnahmen zu definieren, z.B. gemeinsame Curricula, Sommerschulen oder Langzeitdozenturen. So können die Hochschulen eine inhaltliche Vertiefung der Zusammenarbeit erreichen.
Die möglichen Partnerschaften beschränken sich dabei nicht auf andere Hochschulen - auch Schulen, Betriebe, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Jugendverbände sind potentielle Partner im Rahmen von KA2. Damit können sich die Hochschulen sowohl internationaler ausrichten als auch durchlässiger für außerhochschulische Bildungsbereiche werden.

Ziele:

  • Austausch guter Praxis
  • Entwicklung und Implementierung innovativer Praxis
  • Erleichterung der Anerkennung und Validierung von Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten sowie
  • Forcierung von Aktivitäten für Bürgerengagement und Unternehmergeist

Strategische Partnerschaften sind für alle Organisationstypen zugänglich, die in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Jugend, in sonstigen sozioökonomischen Bereichen sowie in bereichsübergreifenden Sektoren (lokale und regionale Autoritäten, Industrie- und Handelskammern, kulturelle Organisationen, usw.) tätig sind.

Antragsfrist 2018:  21. März 2018

Kapazitätsaufbauprojekte in der Hochschulbildung (zentrale Maßnahme)

Kapazitätsaufbauprojekte (ehemals laufend unter Tempus, ALFA und Edulink) unterstützen die Modernisierung, die Zugänglichkeit und die Internationalisierung von Hochschulen in den Partnerländern. Im Rahmen dieser Projekte sollen Kooperationen zwischen Hochschulen gestärkt, die freiwillige Anpassung an Entwicklungen der EU im Hochschulbereich gefördert und der direkte persönliche Kontakt unterstützt werden.

Antragsfrist 2018:  8. Februar 2018

Wissensallianzen (zentrale Maßnahme)

Wissensallianzen sind groß angelegte und kostenintensive Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen. Ziel der strukturierten und dauerhaften Partnerschaft ist die Förderung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Übergeordnetes Ziel ist die Stärkung der Innovationskraft in Europa.

Antragsfrist 2018:  28. Februar 2018

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