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Fotowettbewerb 2016

Im Rahmen der Internationalen Woche 2016 lobten wir zum 6. Mal unseren Fotowettbewerb, diesmal zum Thema "mein Auslandsaufenthalt - Land und Leute", aus. Alle Teilnehmenden waren aufgefordert, ihre schönsten und eindrucksvollsten Fotos und Geschichten aus ihrer Zeit im Ausland mit uns zu teilen.  Aufgerufen zur Teilnahme waren Studierende der MLU Halle-Wittenberg, die während eines Auslandsaufenthaltes spannende, witzige, beindruckende und bewegende Beobachtungen gemacht haben und uns daran teilhaben lassen wollten.

Malte Eckhardt, Rechtswissenschaften
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 05/2016 an der University of Stirling, Schottland

Malte Eckhardt, Rechtswissenschaften ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 05/2016 an der University of Stirling, Schottland

Malte Eckhardt, Rechtswissenschaften
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 05/2016 an der University of Stirling, Schottland

"Das Foto habe ich am Abend des 07.10.2015 in Stirling, Schottland, aufgenommen. Eigentlich wollte ich nur schnell das Abendlicht für ein paar Fotos von einem kleinen Hügel aus nutzen, der nur wenige Minuten von meiner Unterkunft entfernt liegt - überrascht wurde ich aber bereits zu Beginn des Sonnenuntergangs von der Aurora Borealis, den Nordlichtern. Dass die Lichter in diesen Breitengraden in solch einer Intensität zu bestaunen sind, ist eine Seltenheit, wie ich erst hinterher herausgefunden habe.
Trotz der Lichtverschmutzung der Stadt konnte ich die Aurora mit dem bloßen Auge deutlich erkennen und beobachten, wie sich die Lichter in grün, lila und rot in ihren Formen veränderten."


Anne Herrmann, Politikwissenschaften,
ERASMUS Aufenthalt von 08/2015 bis 01/2016 an der Vytautas-Magnus-University, Kaunas, Litauen

Anne Herrmann, Politikwissenschaften, ERASMUS Aufenthalt von 08/2015 bis 01/2016 an der Vytautas-Magnus-University, Kaunas, Litauen

Anne Herrmann, Politikwissenschaften,
ERASMUS Aufenthalt von 08/2015 bis 01/2016 an der Vytautas-Magnus-University, Kaunas, Litauen

"In einer neuen Stadt schaue, höre, rieche und gehe ich ganz bewusst durch die Gegend, um neue Orte zu entdecken. Diesen Hinterhof habe ich erst an meinem letzten Wochenende erkundet. Ein bunter Durchgang hat mich in den halbverfallenen Hinterhof gelockt und dann durfte ich so viele schöne und originelle Details erblicken - Details, die an eine dunkle Vergangenheit erinnern... In unmittelbarer Nähe zu diesem Hinterhof steht die einzig vom Holocaust übrig gebliebene Synagoge in Kaunas. An den Wänden sind kleine schwarz/weiße Porträts gemalt. Die Menschen auf diesen Zeichnungen sind mit dem Davidstern gekennzeichnet. Kleine Texte auf Litauisch erzählen vielleicht die Geschichte der Frauen und Männer, die heute hier nicht mehr wohnen. Ist dieser Hinterhof ein Erinnerungsort an seine alten Bewohnerinnen und Bewohner?"


Tine Eisenblatt, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 01/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

Tine Eisenblatt, Romanistik (Bachelor), ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 01/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

Tine Eisenblatt, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 01/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

"Zwischenstopp in der Küstenstadt Agadir - wir genießen die frische Brise und erkunden die niedlichen Gässchen, die uns mit herrlich frischen Farben begrüßen. Je tiefer im Straßenlabyrinth, desto ruhiger wird es - das einzig wahrnehmbare Geräusch ist das Rauschen des Windes. Die Hektik weicht einer tiefen Entspannung. Wirkliche jeder Stadtbewohner gibt sich dieser Atmosphäre voll und ganz hin und zieht uns mit in ihren Bann. Die Welt dreht sich auch hier nicht langsamer, aber die Lebensphilosophie ist eine andere. Leben, um zu leben. Gelassen und vor allem miteinander. Tag für Tag wird geteilt - Freude und Leid, aber vor allem die Liebe zum Leben im Hier und Jetzt. Eine unvergessliche Reise quer durch Marokko von Nord nach Süd geht zu Ende und wir sind beeindruckt von der Energie und Stärke dieses Landes. Unbeschreibliche Gerüche umwehen uns in den Medinas der Großstädte, Muezzingesänge dringen an unsere Ohren. Wir sind sprachlos und unendlich dankbar für so viel Gastfreundschaft."


Julia Jendrusch, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 06/2016 an der Université Toulouse Jean Jaurès, Frankreich

Julia Jendrusch, Romanistik (Bachelor), ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 06/2016 an der Université Toulouse Jean Jaurès, Frankreich

Julia Jendrusch, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 06/2016 an der Université Toulouse Jean Jaurès, Frankreich

"La violette" (das Veilchen) ist typisch Toulouse! Zum einen findet man in den Souvenir-Läden der Stadt alle möglichen Produkte die mehr oder weniger eine Verbindung zur Pflanze haben (und sei es eben die Farbe). Außerdem haben auf dem Gelände des Studentenwohnheims violettes geblüht und Anfang Februar gab es sogar eine "fête de la violette" vor dem Capitol. Zu diesem Anlass ließ man Luftballons steigen, natürlich in der Farbe der violettes.


Martin Narzisi, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 10/2015 bis 02/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

Martin Narzisi, Romanistik (Bachelor), ERASMUS Aufenthalt von 10/2015 bis 02/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

Martin Narzisi, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 10/2015 bis 02/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

„Dieser Ort ist magisch“, erzählte unsere Reiseführerin, als wir vor dem „Märchenschloss“ Palácio Nacional da Pena im Sintra-Gebirge, unweit von Lissabon, standen. Das portugiesische Pendant zum Schloss Neuschwanstein und die einzigartige Naturlandschaft um den Monte da Lua, der mit immensen Wäldern und vielfältigen Grüntönen beeindruckt, haben in der Tat etwas Magisches und Besonderes, weshalb sie 1995 Teil des UNESCO-Welterbes wurden.


Tine Eisenblatt, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 01/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

Tine Eisenblatt, Romanistik (Bachelor), ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 01/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

Tine Eisenblatt, Romanistik (Bachelor),
ERASMUS Aufenthalt von 09/2015 bis 01/2016 an der Universidad de Sevilla, Spanien

"6.30 Uhr, 0°C - die Sonne taucht die Merzouga Wüste in unwirkliches Licht. Die Nacht scheint unendlich bei Minusgraden auf eiskalten, starren Matratzen. Es erwartet uns ein einstündiger Dromedarritt zurück in die Zivilisation, zurück in den Trubel der Stadt, zurück in die Hektik und die Telekommunikation. Noch einmal die Stille genießen, das Nichts, die Unendlichkeit und die Gelassenheit der Dromedare mitsamt ihrer stolzen Besitzer. Gemeinsam bilden sie ein unschlagbares Team. Blindes Vertrauen, intime Kommunikation nur durch Blicke - sie sind in ihrem Element und lassen uns Teil ihres Lebensraumes werden. Inmitten der Wüste geben sie ein unwirkliches Bild ab, einen krassen Kontrast als einzige Farbtupfer am Horizont, welcher gemeinsam mit den riesigen Sanddünen unendlich scheint. Und doch passen sie so unglaublich gut ins Bild - strahlen Ruhe und Zufriedenheit aus und manövrieren sich vertraut durch das für uns unergründliche Sandlabyrinth."

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